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Kolposkopie:
Ein weiterer Schritt zur Verhütung des Gebärmutterhalskrebs
Integrativer Bestandteil jeder gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung ist
die Kolposkopie. Hierbei handelt es sich um eine lupenoptische Betrachtung des Gebärmutterhalses unter Benutzung
einer starken Lichtquelle mit 6- bis 40-facher Vergrößerung der Oberflächenstrukturen zur Früherkennung
von Krebsvorstufen und/oder HPV-assoziierten Veränderungen (Hinselmann, 1925). Die Untersuchung ist rasch
durchführbar und stellt keine Belastung der Patientin dar. Bei der erweiterten Kolposkopie wird der Gebärmutterhals
vor der Betrachtung mit 3%-iger Essigsäure betupft. Nach kurzer Wartezeit treten zahlreiche Befunde wesentlich
besser hervor.
Im Falle von Auffälligkeiten werden dann gezielte Abstriche dieser Bezirken,
ggf. auch kleine, schmerzlose Gewebeentnahmen entnommen, die dann einer differenzierten zytologischen bzw. patholgischen
Untersuchung zugeführt werden können.
Somit lassen sich in der Früherkennung
des Gebärmutterhalskrebses die besten Ergebnisse durch Kombination
der Kolposkopie mit der Durchführung des konventionellen Krebsabstriches,
ggf. ergänzt durch die HPV-Typisierung
erzielen.
Beispiel der Fotodokumentation eines in unserer Praxis aufgenommenen
koloposkopischen Befundes.
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