Biomarker M2-PK
im Stuhl als hoch empfindlicher Suchtest für Darmkrebs.

Hintergrund:
In Deutschland
stellt der Dickdarmkrebs mit 71.000 Neuerkrankungen und etwa 29.000
Todesfällen jährlich die zweithäufigste Krebstodesursache
bei beiden Geschlechtern dar.
Der Anteil an der Gesamtsterblichkeit beträgt bei Männern
etwa 12 bei Frauen 14 Prozent. Grundsätzlich gilt auch hier,
wie bei jeder Krebserkrankung, dass je früher die Erkrankung
erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
Da Darmkrebs sich in der Regel aus primär gutartigen Polypen
entwickelt, besteht hier im besondern die Möglichkeit durch
rechtzeitiges Erkennen und Abtragen dieser Vorstufen, sogar die
Krebsentstehung verhindert werden kann.
Früherkennung
und Diagnostik:
Goldstandard
in der Diagnostik von Dickdarmkrebs ist die Darmspiegelung (Coloskopie)
die ab dem 55.Lebensjahr vorsorglich auch bei beschwerdefreien Personen
durchgeführt werden sollte. Die Kosten für diese Untersuchung
wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Da diese Untersuchung
abernur von weniger als 10% der Anspruchsberechtigten wahrgenommen
wird, sollte die übrige Bevölkerung wenigstens Testverfahren
angewendet werden, die nach verstecktem Blut im Stuhl suchen (z.B.Haemoccult-Test,
Haemofec-Test, Haemocare-Test etc.). Dieser Test auf verstecktes
Blut im Stuhl wird an drei verschiedenen Tagen durchgeführt
und von den gesetzlichen Krankenkassen alle 2 Jahre übernommen,
sofern keine Darmspiegelung gewünscht wird.
Nachteil dieses
einfachen Suchtests ist die niedrige Entdeckungsrate
an bösartigen Befunden, weil eben nicht jeder Tumor
ständig blutet. Ergebnisverfälschungen können
ebenfalls entstehen durch tierisches Blut aus Fleisch- und Wurstwaren,
Eisenmedikation und z.B. Vitamin C Einnahme.
Eine Verbesserung
dieser unbefriedigenden Situation stellen die neueren, immunologischen
Stuhltests dar, die zuverlässig nur auf menschliches Blut reagieren
(PreventID, Immocare etc.).
Neuer
M2-PK Test:
Die neueste
Generation von Stuhluntersuchungen zur Früherkennung von Dickdarmkrebs
ist der Enzymtest M2-PK, der kein Blut im Stuhl, sondern
ein tumorspezifisches Enzym nachweist, welches von allen
Krebstumoren produziert wird. Während der konventionelle Stuhltest
lediglich ca.30 % der Darmkrebstumore entdeckt, haben Untersuchungen
gezeigt, dass die Trefferquote beim M2-PK Test deutlich höher
liegt, etwa bei 85 %. Da der M2-PK Test unabhängig von verstecktem
Blut ist, können daher blutende aber eben auch nicht blutende
Polypen oder Darmtumoren entdeckt werden.
Anzumerken
bleibt, dass auch andere Tumore des Magen-Darm-Traktes sowie akute
und/oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu einem auffälligen
Testergebnis führen können.
Kosten:
Die Kosten
für den M2-PK Test werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen
übernommen. Wir bieten Ihnen den Test in unserer Praxis für
35,- € an.
Ein positiver
Stuhltest bedeutet nicht automatisch das Vorliegen einer Krebserkrankung.
Allerdings muss ein positiver Stuhltest immer durch eine Darmspiegelung
(ggf. auch durch eine Magenspiegelung) abgeklärt werden. Nur
so ist echte Früherkennung möglich.
Zur
Herstellerseite der Fa.Schebo-Biotech.
VIDEO zum M2PK Test
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am M2-PK Test ?
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